Die Mobile Jugendarbeit bietet auch im April wieder ein spannendes Programm an.
Alle Gesellschaften müssen Antworten auf die Frage geben was mit Kindern geschehen soll, die von ihren biologischen Eltern, aus welchen Gründen auch immer, zeitweise oder auf Dauer nicht hinreichend betreut werden?
Auch in unserem Landkreis können längst nicht alle Kinder geborgen und sicher bei ihren Eltern aufwachsen, weil sich in den Lebenslagen der Herkunftsfamilien Risikofaktoren konzentrieren und Eltern faktisch ausfallen.
Dazu kommt es, wenn chronische Geldsorgen, Bildungsarmut, intellektuelle oder psychische Beeinträchtigungen, Partnerschaftsprobleme und familiäre Gewalt, Suchterkrankungen und eigene lebensgeschichtliche Beeinträchtigungen der Eltern so unglücklich zusammen kommen, dass sie die Fähigkeiten der Eltern zur eigenen Lebensbewältigung einschränken und zu Kindeswohlgefährdungen führen.
Alle diese Kinder benötigen einen Ort, um zur Ruhe zu kommen, ein sich zu Hause und Angenommen fühlen um sich weiter entwickeln zu können. Eine mögliche Alternative für diese Kinder kann eine Pflegefamilie, auf Zeit oder auf Dauer, sein.
Wer ein Kind aufnimmt und seine Familie zur Pflegefamilie macht, gibt Kindern ein Zuhause. Pflegefamilien trösten, versorgen, halten Kinder und Jugendliche, die Zurückweisung und Ängste und Schmerz erlebt haben.
Aber nicht nur das.
Pflegefamilien geben über einen Platz am Tisch, ein Bett und familiäre Fürsorge hinaus auch einen Anteil an dem reichen Schatz unserer religiösen und kulturellen Werte.
Und das entfaltet Wirkung.
Die Kinder und Jugendlichen profitieren vom sicheren Familienrahmen:
Sie erholen sich, werden lebendiger und plötzlich werden ganz erstaunliche Wachstums- und Entwicklungsschübe möglich.
Solche kleinen Wunder an Entfaltung miterleben zu dürfen, bereichert unser aller Leben, die daran teilhaben dürfen.
Bin ich als Pflegemutter/-vater geeignet?
Stellen Sie sich folgende Fragen:
-haben Sie Freude am Zusammenleben mit Kindern, verfügen über ausreichend Wohnraum
und sind bereit Ihre Familie für viel Neues zu öffnen und sich auf Unvorhergesehenes
einzulassen
-besitzen Sie Geduld, Einfühlungsvermögen, Zeit und Belastbarkeit
-Können Sie Toleranz mit dem Anderssein, mit anderen sozialen, moralischen und/oder
Tel.: perspektivischen Sichtweisen zeigen
-sind Sie bereit mit dem Jugendamt und der Herkunftsfamilie zusammenzuarbeiten
Beantworten Sie diese Fragen mit Ja, erfüllen Sie wesentliche Anforderungen und wir würden uns über eine Kontaktaufnahme freuen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte im Landratsamt Kronach, Kreisjugendamt, Frau Pertsch, Tel.: 09261/678331, Mail: anke.pertsch@lra-kc.bayern.de oder Frau Löffler, Tel.: 09261/678333, Mail: peggy.loeffler@lra-kc.bayern.de
Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Pflegefamilien.
Liebe Eltern,
die Nutzung von sozialen Medien durch Kinder und Jugendliche wird intensiv diskutiert. Viele Eltern sind besorgt und verunsichert. Deswegen sprechen wir im nächsten Web-Coaching darüber, welche Risiken und Rechte es gibt, warum soziale Medien so wichtig für Jugendliche sind und wie Eltern sie beim Umgang damit unterstützen können:
„Zwischen Likes und Limits:
Tipps für die Medienerziehung rund um Social Media“
am Mittwoch, den 22. April 2026, um 20:30 Uhr
im Stream auf familienland.bayern.de
Mit Chat für anonyme Fragen.
Kostenlos, ohne Anmeldung, mit Übersetzung in Gebärdensprache.
Zu Gast im Studio:
Nadja Jennewein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Forschung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Jugendmedienschutz, digitale Jugendbeteiligung und digitale Kompetenzen. Sie arbeitet u. a. im Projekt „ACT ON!“, in dem die mediale Lebenswelt von 10- bis 14-Jährigen sowie damit verbundene Schutz-, Informations- und Unterstützungsbedürfnisse im Fokus stehen.
Weil Kinder stets neugierig sind und die Welt aufs Neue entdecken, sind kleinere Verletzungen und Blessuren oft unvermeidbar. Doch wie reagiert man in ernsthaften Notfallsituationen – gerade bei Kindern? Was ist zu tun, wenn Kinder einen Fremdkörper verschluckt haben? Welche Sofortmaßnahmen sind die richtigen bei schweren Stürzen, Vergiftungen, Verätzungen, Verbrennungen, Fieberkrämpfen, Bewusstlosigkeit oder Atemnot?
Auch medizinische Laien können schnell und kompetent Erste Hilfe leisten. Wie, das zeigt das kostenfreie 90-minütige Onlineseminar „Erste Hilfe bei Babys und Kleinkindern“, das die AOK-Direktion Coburg in Kooperation mit den ASB-Schulen Bayern anbietet. Die Teilnehmenden lernen, wie sie im Notfall richtig agieren, und erhalten Tipps, wie sie ihr Umfeld kindersicher gestalten können. Auch für Fragen besteht ausreichend Gelegenheit.
Alle Interessierten können sich unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit unter vortraege@by.aok.de für das Onlineseminar am 25.03.2026 um 19:00 Uhr.
Die AOK Bayern veranstaltet am 23. März 2026 von 20 Uhr bis 21 Uhr ein kostenfreies Webinar "Mental Load im Griff - Klarheit gewinnen und Alltagsstress reduzieren".
Das Webinar richtet sich an alle interessierten Eltern unabhängig von der Kassenzugehörigkeit.
Hier ist für alle Interessierten das Programm der MoJa für den März. Kurzfristige Änderungen, z.B. Ortswechsel wegen schlechtem Wetter, werden über den Instagramm-Kanal oder Whatsapp bekannt gegeben.
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